Building Information Modeling — das Gebäude entsteht zuerst digital.
Planen, bauen und betreiben auf Basis eines durchgängigen 3D-Modells. Wir bringen Elektrotechnik, Schaltanlagenfertigung, Gebäudeautomatisierung und Sicherheitstechnik in ein gemeinsames Modell — koordiniert, transparent und aus einer Hand.

Was ist BIM?

Bauen, bevor gebaut wird.
Building Information Modeling ist keine Software, sondern eine Arbeitsmethode. Im Mittelpunkt steht ein digitales 3D-Modell, das nicht nur die Geometrie eines Gebäudes abbildet, sondern auch die Informationen dahinter: Bauteile, technische Eigenschaften, Mengen, Wartungsdaten.
Ein Modell, eine Wahrheit
Alle Beteiligten arbeiten an einem gemeinsamen, widerspruchsfreien Modell. Statt getrennter Pläne pro Gewerk fließt jede Information an einer Stelle zusammen — von der Mittelspannungsanlage über die Niederspannungsverteilung bis zur einzelnen Komponente der Gebäudeautomatisierung. So werden Kollisionen am Bildschirm sichtbar, lange bevor sie auf der Baustelle zum Problem werden: die Trasse, die mit der Lüftung kollidiert, die Verteilung, die keinen Platz mehr hat. Was im Modell gelöst ist, muss auf der Baustelle nicht teuer nachgebessert werden.
Für wen BIM wichtig ist
Vier Perspektiven, ein Modell.
BIM zahlt sich nicht nur in der Planung aus, sondern über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes — und zwar für unterschiedliche Beteiligte aus unterschiedlichen Gründen.

01
Bauherren & Investoren
Kostensicherheit und planbare Termine. Mengen kommen direkt aus dem Modell, Nachträge und böse Überraschungen auf der Baustelle werden deutlich seltener.

02
Planer & Architekten
Koordinierte Gewerke statt Schnittstellen-Chaos. Änderungen schlagen automatisch durch alle Ansichten durch — weniger Fehler, weniger Abstimmungsschleifen.

03
Betreiber & Facility-Management
Das digitale Modell ist die Grundlage für den Betrieb: Wartung, Instandhaltung und Dokumentation greifen auf einen sauberen Datenstand zu — nach VDI 6026 aufbereitet.

04
Öffentliche Hand
Bei öffentlichen Bauvorhaben wird BIM zunehmend zur Vergabevoraussetzung. Wer ausschreibt oder mitbietet, braucht Partner, die die Methode beherrschen.
Was BIM bringt
Weniger Risiko, mehr Übersicht.

Kollisionsprüfung vorab. Leitungen, Lüftung und Tragwerk werden im Modell abgeglichen — nicht erst beim Aufmaß vor Ort.

Kostensicherheit. Mengen und Massen lassen sich direkt aus dem Modell ableiten und sauber kalkulieren.

Weniger Nachträge. Was vorab durchgeplant ist, muss seltener nachträglich geändert werden.

Bessere Termintreue. Abläufe sind planbar, weil Konflikte früh erkannt werden.

Digitale Dokumentation. Revisionsunterlagen entstehen modellbasiert — wertvoll für den späteren Betrieb.

Transparenz für alle. Bauherr, Planer und Ausführung schauen jederzeit auf denselben Stand.

Referenz · Projekt MIN
Unser erstes vollständig in 3D visualisiertes Projekt.
Mit dem ersten Projekt Anfang 2022 haben wir erstmals ein Vorhaben durchgängig in 3D modelliert und abschließend visualisiert — von der Planung bis zur fertigen Dokumentation.
Die Unterlagen wurden nach VDI 6026 erstellt: der Richtlinie, die Umfang und Beschaffenheit von Planungs-, Ausführungs- und Revisionsunterlagen in der Technischen Gebäudeausrüstung definiert. So liegt dem Betreiber am Ende nicht ein Stapel Papier vor, sondern ein konsistenter digitaler Datenstand.


Warum BIM immer wichtiger wird
Aus der Kür wird die Pflicht.
Der Bund treibt die Digitalisierung am Bau über einen klaren Stufenplan voran. Was als Methode für Großprojekte begann, wird Schritt für Schritt zum Standard — auch für kleinere Bauvolumen.
In der Praxis arbeitet bislang nur ein kleiner Teil der Betriebe wirklich durchgängig mit BIM. Genau darin liegt der Vorteil: Wer die Methode heute beherrscht, hat morgen einen klaren Vorsprung — bei Ausschreibungen, bei der Qualität und bei der Geschwindigkeit. Mit dem Projekt MIN sind wir diesen Schritt bereits gegangen.
Unsere Stärke
Elektrotechnik aus einer Hand — jetzt auch im Modell.
Der Vorteil von BIM entsteht erst, wenn die Gewerke wirklich zusammenarbeiten. Genau hier liegt unsere Stärke: Planung, Schaltanlagenfertigung, Installation, Gebäudeautomatisierung und Sicherheitstechnik kommen bei uns aus einem Haus. Keine Schnittstellen-Probleme zwischen drei Firmen, ein Ansprechpartner über die gesamte Projektlaufzeit — und ein Modell, das alles zusammenführt.

Mittelspannungsanlagen

Niederspannungsanlagen

Schaltanlagenfertigung

Gebäudeautomatisierung

Sicherheitstechnik

FAQ
Arbeitet die Siegfried Nass Gruppe mit BIM (Building Information Modeling)?
Ja. Die Siegfried Nass Gruppe plant und realisiert elektrotechnische Gewerke modellbasiert nach der BIM-Methode. Statt isolierter 2D-Pläne arbeiten wir mit einem digitalen Gebäudemodell, in dem Geometrie, Bauteile und technische Informationen zusammenlaufen. So erkennen wir Kollisionen früh und übergeben ein verlässliches digitales Abbild der Anlage.

Wie kommen die Daten aus dem BIM-Modell auf die Baustelle?

Nach welchem Standard dokumentiert die Siegfried Nass Gruppe?

Nutzt die Siegfried Nass Gruppe OpenSpace zur Baudokumentation?

Wie hängen BIM und OpenSpace zusammen?

Haben Sie Fragen?
Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie mehr Informationen zum Bereich BIM benötigen. Wir freuen uns darauf, von Ihnen zu hören und Ihnen persönlich weiterhelfen zu dürfen.

Andreas Rechlin
Geschäftsführer Siegfried Nass GmbH


























