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Baudokumentation in 360°: Ein Rundgang, das ganze Gebäude erfasst
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Hamburg
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2 Min. Lesezeit
Auf unseren Baustellen dokumentieren wir inzwischen anders, als man es aus dem Handwerk gewohnt ist: eine 360-Grad-Kamera auf dem Helm, ein einziger Rundgang – und das komplette Gebäude ist bildlich erfasst. Was zunächst nach Spielerei klingt, ist ein Arbeitsprozess, der Zeit spart und über die gesamte Bauzeit einen lückenlosen Verlauf schafft.
Der Ausgangspunkt
Baudokumentation gehört zu den Aufgaben, die selten jemand freiwillig übernimmt: hunderte Fotos, die hinterher beschriftet, sortiert und den richtigen Räumen zugeordnet werden müssen. Je größer das Projekt, desto schneller wird daraus eine unübersichtliche Sammlung – und desto größer die Lücke zwischen dem, was gebaut wurde, und dem, was am Ende sauber dokumentiert ist.
Der Rundgang
Bei NASS läuft das heute anders. Auf dem Helm sitzt eine 360-Grad-Kamera, die Hände bleiben frei. Damit gehen wir einmal jeden Raum eines Gebäudes in einer Schlaufe ab – Etage für Etage. Während wir laufen, erfasst die Kamera die komplette Umgebung. Kein Zielen, kein einzelnes Foto, kein Stehenbleiben. Vergleichbar ist das am ehesten mit dem Prinzip von Google Street View: Statt einzelner Standbilder entsteht ein begehbarer Pfad durch das gesamte Gebäude.
Der eigentliche Trick
Der Aufwand, der sonst nach dem Rundgang erst beginnt, entfällt komplett. Nichts muss beschriftet, sortiert oder manuell zugeordnet werden. Die Software – wir arbeiten mit OpenSpace – legt die Aufnahmen automatisch auf den Gebäudeplan. Ein Klick auf den Grundriss genügt, und die entsprechende Stelle lässt sich in 4K und 360 Grad noch einmal ansehen.
Ein Zeitstrahl der Baustelle
Der eigentliche Wert entsteht über die Zeit. Wer regelmäßig dokumentiert, baut Schritt für Schritt einen nachvollziehbaren Verlauf des gesamten Projekts auf – jederzeit abrufbar, unabhängig vom Baufortschritt. Was später hinter Putz, Estrich oder abgehängter Decke verschwindet, bleibt sichtbar und belegbar.
Schneller im Team
Pro Bauteil brauchen wir für alle Stockwerke rund eine Stunde. Teilen wir uns die Arbeit – zwei Setups, ein Kollege oder Azubi mit an Bord – geht es nicht nur schneller. Es macht auch mehr Spaß. Und es sind genau solche Aufgaben, bei denen unsere Auszubildenden von Anfang an mit moderner Technik arbeiten.
Einmal durchgelaufen, alles dokumentiert. So sieht Baustellendokumentation bei NASS heute aus – präzise, nachvollziehbar und ein gutes Stück schneller als früher.


